Vortrag L Sibylle Jung „Man kann nicht nicht kommunizieren“

Die Botschaft entsteht beim Empfänger. Das war die Kernbotschaft des Vortrags. Egal, was wir tun, wir sagen damit etwas, auch dann, wenn wir nichts sagen. Unser Gegenüber entscheidet, was er daraus macht. Dieses Bewusstsein ist entscheidend, damit man sich als Organisation, aber auch als Person auf dem „Parkett der Kommunikation“ möglichst ideal bewegt.

 

Dass man ständig und überall in Kommunikationsfallen tappen kann und daraus Missverständnisse entstehen, hat Sibylle Jung an einem aktuellen, persönlichen Beispiel aufgezeigt. Auf die Praxis folgte ein kleines Stück Theorie mit Schulz von Thun‘s Kommunikationsquadrat, die die Ursache von Misserverständnissen ins Zentrum rückte.

 

Dann folgten 3 Themen, die auf Basis einer kleinen Bedürfnisumfrage, ausgesucht wurden:

  1. Kommunikation als Person: Mimik, Gestik, Körpersprache
    >> Kommunikation auf 3 Arten: nonverbal (= Gesehenes) = 60%, paraverbal (= Gehörtes) = 30%, verbal (= Gesagtes) = 10%
    Basis für einen gelungenen Auftritt: Authentizität; „messbar“ am Auftritts-EKG (E= Emotion, K= Kompetenz, G= Glaubwürdigkeit)
  2. Kommunikation im Unternehmen: Wann, wo, wie kommuniziert eine Organisation (richtig)?
    >> Kommunikation als „P“ im Marketing-Mix, Instrumente (von persönlichem Verkauf über klassische Werbung und PR bis zu Multimedia); die Orchestrierung

 

>> aufgezeigt an Beispielen aus dem Alltag der Lions.

 

Fazit: Alles ist Kommunikation. Kommunikation ist alles.
Deshalb: darauf achten, was und wie man es tut. Als Grundregel kann dabei gelten:
1. Ich muss eine klare Absicht haben (Ziel)
2. Ich muss etwas zu sagen haben (Botschaft)
3. Ich muss wissen, wer mein Gegenüber ist (Dialoggruppe), muss seine Bedürfnisse kennen und wissen, wie er zu mir steht (Beziehung)
4. Ich muss alles professionell und passend verpacken und zum richtigen Zeitpunkt einsetzen (Instrument, Kanal, Termine).

 

Schlusswort:

Kommunikation ist das, was der andere versteht. Machen wir das Beste draus.